| Museen von
Olympia |
| Hier sind alle Funde untergebracht, die im Laufe der
Ausgrabungen in Olympia gemacht wurden. Zu den grossartigsten Werken antiker
Bildhauerkunst überhaupt gehören die beiden Marmorgiebel des Zeustempels. |

Rekonstruktion des Ostgiebels des Zeustempels, mit dem Göttervater im
Zentrum der Darstellung.
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Die Darstellung im Ostgiebel schildert die Vorbereitung zur
Wettfahrt des Pelops mit Oinomaos, König von Pisa. Im Westgiebel wiederum
ist der Kampf der Kentauren mit den Lapithen abgebildet, mit der
hoheitsvollen Gestalt des Apollon im Zentrum.
Die Metopen des Tempels schilderten die 12 Taten des Herakies, u. a. wie er
Athene die von ihm getöteten stymphalischen Vögel zeigt und von Atlas die
Apfel der Hesperiden entgegennimmt. |

Rekonstruktion des Westgiebels des Zeustempels,
mit Apollon im Mittelpunkt.
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| Dann eine der grossartigsten Skulpturen der klassischen
Zeit: die Statue der wie vom Himmel herabschwebenden Siegesgöttin Nike des
Paionios, ein Weihgeschenk der Messener und Naupakter aus dem Jahre 421 v.
Chr.. |

Der Hermes des Praxiteles (um 330 v. Chr.), die wohl berühmteste Statue im
Museum von Olympia. Hermes überbringt den neugeborenen Dionysos den Nymphen,
die ihn nach dem Tod seiner Mutter Semele aufziehen sollen. |
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Weitere Höhepunkte sind die Terrakotta-Gruppe “Zeus entführt
Ganymed”, der Kopf der Kolossalstatue der Hera und schliesslich der berühmte
“Hermes mit dem neugeborenen Dionysos” des Praxiteles, dem ein ganzer Saal
des Museums gewidmet ist.
Die griechischen Städte, die in den Wettkämpfen siegreich gewesen waren,
pflegten Zeus aus Dankharkeit Weihgeschenke darzubringen; gefunden hat man
u. a. bronzene Geräte, dreifüssige Bronzekessel, Rüstungen, Helme und
Schilde. |
| ALTES MUSEUM VON OLYMPIA |
| (wegen Restaurierungsarbeiten vorübergehend geschlossen)
Das erste Archäologische Museum Griechenlands ausserhalb Athens, 1883-1886
mithilfe einer Schenkung von A. Syngros errichtet. Bis 1970 beherbergte es
die Funde der Ausgrabungen in Olympia. Nach Abschluss der Arbeiten wird es
die Bronzefunde aufnehmen sowie Material zur Geschichte der Grabungen und
archäologischen Forschung. |
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MUSEUM DER OLYMPISCHEN SPIELE
(Tel. 0624/22544) |
| Der Internationalen Olympischen Akademie, die
in Olympia ihren Sitz hat, ist ein Museum der Olympischen Spiele
angeschlossen, das einen Überblick gibt über die Spiele in neuerer Zeit bis
einschliesslich 1906 und eine einzigartige Briefmarkensammlung zum Thema
Olympische Spiele zeigt. |
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Die Terrakotta-Gruppe "Zeus und Ganymed" (480-470 v. Chr),
offenbar ein Akroter von einem Tempelgiebel. Zeus entführt den trojanischen
Königssohn auf den Olymp, wo er ihm ewige Jugend verleihen und zum
Mundschenk der Götter machen wird. |

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Terrakotta-Kopf der Athene (peloponnesisches Werk, 490 v.
Chr.). Teil einer grösseren, vielfigurigen Gruppe, die dem Heiligtum als
Weihgabe dargebracht worden war.
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Lapithenfrau von der linken Giebelhälfte des
Westgiebels. Die edlen, vergeistigten Züge
stehen im krassen Gegensatz zum groben
Ausdruck der Kentauren.
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| Kopf einer Marmorstatue, einen Athleten darstellend oder
Antinoos, den Liebling Kaiser Hadrians. |

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Bronzepferdchen aus einem Vierergespann.
Höchstwahrscheinlich das Werk eines Bildhauers aus Argos (um 470 v. Chr.)
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| Eurytion, König der Kentauren, vergreift sich an der
jungverheirateten Deidameia. Gruppe aus dem Westgiebel des Zeustempels. |

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