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Kreta
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| Vasses |
| Von Andritsena führt eine Strasse in südlicher Richtung auf
ein Hochplateau, wo sich die Reste eines der bedeutendsten Tempel der
klassischen Zeit befinden. Er war dem Apollon Epikourios (dem "Helfer")
geweiht. Dieser grossartige, in abgelegener Bergeinsamkeit liegende Bau
wurde 1765 entdeckt und ist einer der besterhaltenen Tempel auf der
Peloponnes. Baumeister des um die Jahre 420-410 v. Chr. errichteten Tempels
war der Parthenon Architekt Iktinos. |
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| Die Einwohner der Stadt Phigaleia hatten den Tempel Apollon
geweiht zum Dank dafür, dass er sie während des Peloponnesischen Krieges vor
einer Choleraepidemie errettete. Erbaut ist er aus dem bläulichen Kalkstein
dieser Gegend. Das Charakteristische an diesem Tempel ist, dass in ihm alle
drei Stilrichtungen der griechischen Architektur vereint sind: der dorische,
der ionische und der korinthische. |
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Amazonenschlacht. Relief vom Fries des Tempels
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| Im Inneren des Tempels war das Gebälk über den Säulen mit
Relief-Friesen geschmückt, die den Kampfder Griechen gegen die
Amazonen und der Kentauren gegen die Lapithen darstellten. Sie befinden sich
heute im Britischen Museum. |
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Der Tempel, wie ihn Edward Dodwell 1806 sah.
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| Die Auffahrt zum Tempel von Bassä ist ein unvergessliches
Erlebnis. Man sieht den mächtigen Bau sich in der Mitte eines Hochplateaus
erheben, umgeben so weit das Auge reicht von kahlen oder bewaldeten
Berggipfeln, zu deren Füssen sich kleine Dörfer verstecken. Wieder zurück in
Andritsena, einer ländlichen Kleinstadt mit einer Bibliothek, die für ihre
alten Handschriften und seltenen Ausgaben berühmt ist, empfiehlt sich ein
Abstecher nach Karitena. Sehenswert in diesem Dorf, das hinter der Brücke
über den Alpheios liegt, ist seine mittelalterliche Burg, ein sehr schönes
Beispiel für fränkischen Festungsbau. |
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Blick auf Karitena mit seinem Gipfelkastell
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